Ilsesock's Blog

Handstulpen aus Merino-Seide

Posted in Handschuhe by ilsesocks on 26. April 2010

Meine Kollegin Daniela hat mir ein wunderbares Vlies überlassen, das ich versponnen und daraus diese Handstulpen gestrickt habe. Die Vorlage dazu ist von http://petrastrickt.myblog.de und wurde schon viele viele Male erfolgreich nachgestrickt, wie man auf Ravelry sehen kann. Leider schafft meine Kamera die strahlenden Violett-Töne nicht so wie sie in Wirklichkeit aussehen.

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Socken aus Merino-Seide

Posted in Socken by ilsesocks on 15. April 2010

Die lila-blauen Socken hab‘ ich mittlerweile auch (endlich) fertigbekommen. Ich hätte sie ruhig noch größer stricken können, das wäre mit der Menge der Wolle kein Problem gewesen, es ist nämlich ganz schön viel über geblieben. Die Wolle ist ein 50:50 Merino-Seiden-Gemisch mit einer Lauflänge von 350m/100g und ließ sich herrlich stricken.

 

Wolle (für Daniela)

Posted in Spinnen by ilsesocks on 11. April 2010

Meine Kollegin Daniela hat mir Spinnfutter von höchst edler Qualität zukommen lassen, das ich für sie versponnen habe. Ein Vlies habe ich mir dafür behalten dürfen :-). Es waren drei Vliese, die ich mittlerweile versponnen habe, und ein Kammzug, der noch wartet. Alle sind hier zu sehen: http://darosocks.wordpress.com/2010/01/15/spinnfutter/. Zuerst habe ich mir gar nicht so leicht getan, weil ich ja noch nie Wolle mit einem so hohen Seidenanteil versponnen habe. Es dauerte einige Zeit, bis ich die Justierung meines Spinnrades so hatte, dass ich drauflos spinnen konnte. Die Seide ist nämlich bei weitem nicht so griffig wie Merino oder BFL oder normale Schafwolle, sondern fast etwas „glitschig“. Es flutschte immer wieder weg und der Faden riss oder vielleicht passte auch nur der Drall nicht. Als ich es aber heraußen hatte, ging es ganz gut und das Ergebnis kann sich wohl sehen lassen. Einzig die lila Wolle, war etwas schwieriger, weil durch die viele Farbe, die zum Einfärben verwendet worden war und die dann eingetrocknet war, immer wieder winzig kleine Knötchen entstanden, die sich einfach nicht ausziehen ließen und die ich dann einfach drinnen ließ, somit ist sie vielleicht etwas unregemäßiger geworden als die anderen. Eine weitere Entdeckung habe ich gemacht, die mir immer wieder weiterhalf: Wenn sich die Wolle so gar nicht schön ausziehen lassen wollte, hab ich sie einfach umgedreht und vom anderen Ende her begonnen zu spinnen und mir kam vor, es ging dann oft wirklich leichter. Die Vliese habe ich immer wieder geteilt, sodass einzelne Strähnen entstanden sind, die ich leichter verarbeiten konnte. Hier ein paar Bilder: 

 

 

 

Es sah die unverzwirnte Wolle schon recht interessant aus, weil die einzelnen Fasern oft unterschiedliche Farbe hatten und daher der Faden schon doppelfarbig wurde. Die orange Wolle hat eine Lauflänge von 397m/100g. 

  

 

  

Die rosa Wolle hat eine Lauflänge von 465m/100g. 

…und jetzt noch lila, das ist leider immer problematisch mit der Farbe. Meine Kamera schafft es einfach nicht richtig, mit Bearbeitung im Photoshop kommt es so ungefähr hin. 

 

 

 Lauflänge: 429m/100g